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The Future Of Work – Wohlfühloase dank moderner Technik – Teil 1: Augmented Reality

Mediamodifier - pixabay

Vom Tintenfass mit Feder über Schreibmaschinen und Wählscheibentelefone bis hin zum modernen Computerarbeitsplatz: in den letzten Jahrhunderten entwickelte sich unser Büro rasant. Dabei im Fokus: der Nutzer. Während Themen wie New Work, Work-Life-Balance und Work-Life-Blending heute keine Fremdwörter mehr sind, steht nun auch die Atmosphäre eines jeden Arbeitsplatzes im Fokus. Nur wer sich in seiner Umgebung wohl fühlt, behält auch unter Stress einen kühlen Kopf. Im modernen Büro – alias Wohlfühloase – fokussieren wir uns auf das wesentliche, entspannen und kommen wieder zu Kräften.

Wie die Zukunft aussieht, können wir nicht vorhersehen. Doch technische Entwicklungen zeigen uns, was machbar wäre. In unserer Rubrik „Der Arbeitsplatz der Zukunft" beschäftigen wir uns im CHERRY Blog damit, wie unsere berufliche Umgebung morgen aussehen könnte.


Augmented Reality

Jeder, der mal Pokémon Go auf seinem Smartphone gespielt hat, weiß, wie viel Spaß Augmented Reality (AR) machen kann: Die kleinen Monster werden damit in Gärten oder Fußgängerzonen projiziert und machen unseren Alltag ein klein wenig spannender. Bei Augmented Reality wird unsere reale Welt „durch zusätzliche Informationen ergänzt und angereichert". So sitzt auf unserem Sessel plötzlich ein Glumanda, das uns durch den Smartphone-Bildschirm böse anfaucht.

Doch AR bietet weitaus mehr als nur lustige Monsterjagden. Sie ermöglicht es uns, unseren Alltag neu zu denken. Am Arbeitsplatz kann zum Beispiel bei einem Brainstorming an die Wand geschrieben, gebastelt, gemalt oder geklebt werden. Mit AR könnte eine Mindmap nicht nur auf einem Flipchart visualisiert werden, sondern direkt als Baum mitten im Raum, den die Teilnehmer begehen können. Auch in Schulen ist AR in Form des Alzheimerkoffers bereits angekommen: Schüler scannen Hirnmodelle mit ihren Smartphones und erhalten so virtuelle Informationen zum Verlauf der Krankheit.

Inneneinrichtung mit Augmented Reality

Place IKEA furniture in your home with augmented reality www.youtube.com

Auch IKEA setzt auf Augmented Realty: Mit der App IKEA Place (Android, iOS) können Kunden vor ihrem Besuch beim Einrichtungshaus sehen, ob das potentiell neue Möbelstück auch zum Sofa passt. Besonders hilfreich ist AR für den E-Commerce. Wer vorher erahnen kann, wie der Couchtisch in das Wohnzimmer oder die Brille zur eigenen Gesichtsform passt, schickt sie folglich seltener zurück. So arrangieren Ausstatter Schreibtisch, Computer, Telefon, Monitor, Tastatur oder Maus im Büro und besprechen sie mit ihren Kunden – und das noch vor dem Bestellvorgang. Gerade Firmen müssen sich an bestimmte gesetzliche und Corporate-Identity-Richtlinien halten. Hier wird ihnen ermöglicht, bereits im Voraus zu beurteilen, ob die neue Einrichtung den Vorgaben gerecht wird, alles gut erreichbar ist und Platz hat.


AR in Logistik und Produktion

Logistikzentren sind heute hochmoderne und automatisierte Einrichtungen. Doch auch hier muss an bestimmten Stellen noch der Mensch ran. Hier kann eine AR-Brille Mitarbeiter beispielsweise beim Verpackungsprozess unterstützen oder Gabelstaplerfahrer anzeigen, wo welche Palette abgestellt werden soll.

Augmented Reality in der Fertigung - AR Welding Assistant www.youtube.com

In Produktionsstätten kommt AR heute schon zum Einsatz, wie das Beispiel der Produktplanung und -konstruktion bei BMW zeigt. Produktionsszenarien, Arbeitsschritte oder Anleitungen werden per Datenbrille in Werksstationen eingeblendet und leiten Mitarbeiter so Schritt für Schritt bei der Montage an. Das führt zu kürzeren Schulungseinheiten und verringert Fehler bei der Herstellung.

AR in der Medizin

AR und VR wird heute schon umfassend im medizinischen Sektor eingesetzt. Wie in einer Produktionsstätte können Operationsschritte virtuell gezeigt und eingeblendet werden, ohne diese sofort am Menschen durchzuführen. Für Anfänger ein optimaler und sicherer Weg, um Erfahrungen zu sammeln.

Einen Schritt weiter geht AMA Xpert Eye: Das Unternehmen nutzt Datenbrillen wie Google Glass, um Experten von überall auf der Welt virtuell an einen Notfallort oder in einen Operationssaal zu bringen. Ein Szenario: Ein ausführender Sanitäter wird am Unfallort mit einem Fachspezialisten virtuell vernetzt. Über die Datenbrille sieht der Experte die Situation über seinen Bildschirm, kann den Sanitäter anleiten, Operations- oder Versorgungsschritte in das Sichtfeld des Trägers zeichnen oder nötige Informationen laden und einblenden. Gerade in Zeiten des Ärztemangels ermöglicht dieser Ansatz medizinische Versorgung über Grenzen hinweg zu gewährleisten.

Xpert Eye Use Case - Mending Kids - Surgery www.youtube.com


AR im Office der Zukunft

Bereits heute können wir per Laser Tastaturen auf Flächen projizieren und so einfach Texte am Smartphone oder Tablet bearbeiten. Bei Videokonferenzen heben wir Informationen mit einem Klick für unsere Kollegen hervor oder skizzieren gemeinsam einen Projektplan. Daher klingen ein Arbeitsplatz wie aus „Minority Report" oder eine Werkstatt wie im Keller von Tony Stark nicht mehr nach Science-Fiction oder weit entfernter Zukunftsmusik. Denn die Technologien dafür sind bereits vorhanden und wir kommen jetzt schon mit ihnen in Berührung: jetzt geht es an die Umsetzung.


Ob in Medizin, Produktion oder Gaming: Die Möglichkeiten für Augmented Reality sind vielseitig und unsere Beispiele nur ein Bruchteil von dem, was morgen Realität sein könnte. Doch eins ist Gewiss: es bleibt spannend und wir freuen uns jetzt schon auf unsere augmentierte Zukunft!

https://blog.cherry.de/the-future-workplace-augmented-reality-2641149363.html

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) feiert ihr zehnjähriges Jubiläum: 2009 kam sie in Nordrhein als erstem KV-Bezirk zum Einsatz. Im Gegensatz zur damals gebräuchlichen Krankenversichertenkarte, die einen Speicherchip mit einer Speicherkapazität von 128 Kilobyte Speicher besaß, verfügt die neue Gesundheitskarte über einen Prozessor-Chip, auf dem weitere Daten wie beispielsweise die Arzneimitteldokumentationen erfasst werden können. Außerdem ist auf der eGK ein Lichtbild des Versicherten aufgebracht.

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Der Ausdruck „Kinder sind unsere Zukunft", wird oft verwendet. Wie genau wird diese Zukunft aussehen? Viele Experten erwarten, dass künstliche Intelligenz und technologische Automatisierung in wenigen Jahren zu einem festen Bestandteil der Weltwirtschaft werden. Auf dem Weg zu einer digitalisierten, technologisch immer vernetzter werdenden globalisierten Welt, ist der Erwerb angemessener Computerkenntnisse für jeden jungen Menschen von entscheidender Bedeutung. Die neue Frage lautet: "Sind die Schüler von heute vorbereitet?"

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Schon im alten Ägypten wurden Operationen am offenen Schädel durchgeführt – und wie wir durch historische Quellen wissen, haben die Patienten damals diese komplizierten Eingriffe durchaus überlebt. Das ist zwar ein eindrucksvoller Beleg für die medizinischen Künste der alten Ägypter, dennoch können wir uns glücklich schätzen, dass wir heute im Bereich Medizin schon sehr viel weiter sind: Moderne Medizin wäre ohne den Einsatz zum Teil hochkomplexer IT-Systeme nicht mehr vorstellbar, vielmehr stellt die Informationstechnik für einen optimalen Krankenhausbetrieb schon heute eine Grundvoraussetzung dar – sie unterstützt den reibungslosen Ablauf vieler Prozesse im Klinikalltag.

In einem derartig digitalisierten Gesundheitswesen, wie wir es heute haben,ist die bundesweite, flächendeckende Vernetzung der nächste logische Schritt. Das entsprechende Projekt läuft derzeit auf Hochtouren: Bei der so genannten Telematik-Infrastruktur (TI) geht es um die Schaffung einer sicheren, digitalen Plattform, die die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen für alle Beteiligten verbessern und unter dem Strich vereinfachen soll. Alle Dienste, die Teil dieser TI sein werden, müssen von der gematik zugelassen sein. Neue Komponenten, die eigens für die TI entwickelt werden, wie beispielsweise der Konnektor oder das eHealth Kartenterminal,müssen zusätzlich vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert werden.

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